Silent Marks – Stille Zeichen für diesen Ort.

2018 entstand in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Pankstraße im Wedding in Berlin ein Wandgemälde in einem partizipativen Prozess. Dieses Gemälde ist fast 70 m lang und ca. 10 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Wedding entfernt (13347 Berlin, Plantagenstraße 12-15). Es befindet sich an der Außenmauer eines Friedhofs und neben einem ehemaligen Krematorium, das heute das Kulturquartier www.silent-green.net beherbergt.

Das Wandbild besteht aus zwei Onelinern, also einer Strichführung als ob mit einem einzigen Pinselstrich gemalte worden sei, ohne abzusetzen. Alle Motive sind mit einander verbunden und ziehen sich über die gesamte Länge des Bildes. Das Mauerbild kann gelesen werden wie eine Schriftrolle. Es geht um die Auseinandersetzung der Menschen mit dem Leben und dem Tod.

Während die obere Linie den gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Sterben beschreibt, habe ich darunter eine Lebenslinie gezogen, die immer mal wieder in die obere, breitere Linie hinein hüpft.

Die Lebenslinie zeigt, dass im Leben der Tod immer mal wieder Thema ist. Es tut uns gut, wenn wir in unserem Leben eine Haltung dazu finden.

Ich habe 24 Motive entwickelt, die in engem Bezug zu diesem Ort stehen.